Ein inspirierender Blog über Kunst, Aktfotografie, Skulpturenparks, internationale Fotografie-Trends und historisch interessante Orte – persönlich kuratiert von der Fotokünstlerin Tina Trumpp:
Mont Saint-Michel – Die unendliche Weite rund um ein Weltkulturerbe
Der Mont Saint-Michel ist eines der meistfotografierten Wahrzeichen Frankreichs – und gerade deshalb wollte ich als Fotokünstlerin einen anderen Blick wagen.
Statt den berühmten Klosterberg selbst erneut in Szene zu setzen, habe ich die Perspektive gewechselt: Von seiner Spitze aus richtete ich meinen Blick in die unendliche Weite der umliegenden Landschaft.
Watt, Himmel und Horizont verschmelzen zu einer stillen, fast grenzenlosen Komposition. Für mich wurde so aus einem bekannten Motiv eine ganz persönliche fotografische Entdeckung.
Villa San Michele auf Capri – Kunst, Geschichte und antike Schönheit über dem Mittelmeer
Die Villa San Michele auf Capri zählt zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten Italiens. Besucher erleben hier nicht nur die Geschichte des schwedischen Arztes und Schriftstellers Axel Munthe, sondern auch zahlreiche Zeugnisse der klassischen Antike. Besonders die Darstellungen des menschlichen Körpers spielen in der Sammlung eine bedeutende Rolle.
Meine alte Heimat in Süditalien – Erotische Kunst in Pompeji
Für mich als Aktfotografin ist Pompeji ein besonders faszinierender Ort. Die zahlreichen Fresken, Skulpturen und die selbstverständliche Darstellung des nackten menschlichen Körpers vermitteln bis heute eine erstaunliche künstlerische Freiheit und zeigen, wie eng Ästhetik, Alltag und Sinnlichkeit in der antiken Welt miteinander verbunden waren.
Villa Lysis auf Capri – Zwischen Schönheit, Geschichte und einer unerwartet düsteren Atmosphäre
Capri ist bekannt für seine spektakulären Ausblicke, das türkisfarbene Meer und die elegante Leichtigkeit des italienischen Insellebens. Doch nicht jeder Ort auf der Insel vermittelt dieses Gefühl von Unbeschwertheit. Die Villa Lysis gehört zweifellos zu den sehenswertesten Orten Capris – gleichzeitig hat sie bei mir einen ganz eigenen, deutlich düstereren Eindruck hinterlassen.
Die Fondation CAB in Saint-Paul de Vence – Ein Ort für moderne und minimalistische Kunst
Die Fondation CAB wurde ursprünglich 2012 in Brüssel vom Sammler Hubert Bonnet gegründet. Mit dem Standort in Saint-Paul de Vence entstand 2021 ein zweites Zentrum, das sich vollständig der minimalistischen und konzeptuellen Kunst widmet. Die Stiftung präsentiert sowohl Werke aus der eigenen Sammlung als auch wechselnde thematische Ausstellungen internationaler Künstler.
Villa Rothschild – Ein Gartenparadies an der Côte d’Azur
Die Villa Rothschild vereint auf einzigartige Weise Kultur und Natur. Während viele Sehenswürdigkeiten an der Côte d’Azur vor allem für ihre Strände bekannt sind, bietet dieses Anwesen eine andere Seite der Riviera – stilvoll, ruhig und voller botanischer Schönheit.
Les Jardins du Musée International de la Parfumerie – Ein Duftgarten der Provence
Die Les Jardins du Musée International de la Parfumerie vereinen Natur, Geschichte, Kunst und französische Duftkultur auf eindrucksvolle Weise. Die mediterrane Gartenlandschaft nahe Grasse bietet einen einzigartigen Einblick in die Welt der Parfümerie und zeigt, wie eng Pflanzen, Handwerkskunst und kreative Ausdrucksformen miteinander verbunden sind.
Das Renoir-Museum in Cagnes-sur-Mer – Ein Ort voller Licht, Kunst und Lebensfreude
Das Renoir-Museum unterscheidet sich von großen, überfüllten Kunstmuseen. Statt langer Warteschlangen und riesiger Ausstellungen erwartet Besucher hier eine ruhige, persönliche Atmosphäre. Man spürt förmlich, wie Renoir lebte, arbeitete und den Süden Frankreichs liebte.
Nicolas de Staël und Antibes – Wie das Licht des Südens zur Kunst und zur Heimat wurde
Der russisch-französische Maler Nicolas de Staël kam Anfang der 1950er Jahre nach Antibes – und fand dort etwas, das seine Kunst für immer verändern sollte. Das Licht der Côte d’Azur, das offene Meer, die Wärme der Farben und die gleichzeitige Einsamkeit dieses Ortes prägten seine letzten Lebensjahre auf intensive Weise.
Villa Malaparte auf Capri – Architektur zwischen Mythos und Meer
Hoch oben auf den zerklüfteten Klippen der Insel Capri steht ein Gebäude, das gleichzeitig wie ein Fremdkörper und wie ein natürlicher Teil der Landschaft wirkt: die Villa Malaparte. Kaum ein Haus des 20. Jahrhunderts wurde so oft fotografiert, interpretiert und mystifiziert.
Le Train Bleu – Ein Restaurant als Gesamtkunstwerk
Mitten im hektischen Pariser Bahnhof Gare de Lyon liegt ein Ort, der wie aus einer anderen Zeit wirkt: Le Train Bleu. Wer die Treppe zum Restaurant hinaufsteigt, verlässt den Alltag des modernen Bahnverkehrs und betritt die Welt der Belle Époque – eine Epoche, in der Reisen noch als luxuriöses Abenteuer verstanden wurde.
Das Picasso-Museum in Antibes – Wo Kunst auf das Mittelmeer trifft
Direkt an den alten Stadtmauern von Antibes, mit Blick auf das glitzernde Mittelmeer, erhebt sich das Château Grimaldi – ein historisches Schloss, das heute eines der schönsten Kunstmuseen der Côte d’Azur beherbergt: das Musée Picasso.
La Commanderie Peyrassol – Wein, Kunst und provenzalische Lebensart
Was Château Peyrassol jedoch wirklich einzigartig macht, ist sein beeindruckender Kunstpark. Seit der französische Unternehmer und Kunstsammler Philippe Austruy das Gut übernahm, entwickelte sich das Anwesen zu einem Zentrum zeitgenössischer Kunst.
Château La Coste – Wo Wein, Architektur und Kunst verschmelzen
Als Künstler ist es essenziell, Orte wie Château La Coste zu besuchen: Sie schenken Inspiration, neue Perspektiven und kreative Energie – begleitet von exzellentem Wein, außergewöhnlicher Kunst und großartigem Essen inmitten der provenzalischen Landschaft.
Die Villa Kérylos: Eine Reise ins antike Griechenland an der Côte d’Azur
Zwischen Nice und Monaco, direkt über dem glitzernden Mittelmeer in Beaulieu-sur-Mer, steht ein Haus, das nicht ganz in seine Zeit zu passen scheint. Die Villa Kérylos ist keine klassische Villa der Belle Époque – sie ist eine Vision.
Eine verborgene Oase der Kunst: Die Fondation Hartung-Bergman an der Côte d’Azur
In den 1960er Jahren erwarben Hans Hartung und Anna-Eva Bergman ein Grundstück voller jahrhundertealter Olivenbäume. Hier errichteten sie nicht nur ihr Zuhause, sondern ein Ensemble aus Villa und Ateliers – gedacht als Lebens- und Arbeitsraum zugleich.
Capri – Insel der Dichter, Denker und des Ankommens
Es gibt Orte, die mehr sind als nur ein Reiseziel. Orte, die sich tief ins eigene Empfinden einschreiben und mit der Zeit zu etwas Vertrautem werden. Capri ist für mich genau so ein Ort – eine zweite Heimat, die ich nicht gesucht habe, sondern die mich gefunden hat.
Das Licht der Côte d’Azur – Eine Quelle unendlicher Inspiration
Schon Größen wie Claude Monet, Henri Matisse oder Pablo Picasso fanden hier Motive, die sie ein Leben lang begleiteten. Das Besondere an der Côte d’Azur ist die Klarheit der Farben: das intensive Azurblau des Meeres, das in unzähligen Nuancen schimmert, das warme Ocker der Häuserfassaden und das satte Grün der Pinien. Alles wirkt gleichzeitig lebendig und zeitlos.