Capri – Insel der Dichter, Denker und des Ankommens

Moonlight, Capri 2021
ab 6.000,00 €

Museum-Archival-Print in folgenden Größen:

  • 60 × 45 cm (23.6 × 17.7 inch), Edition 25 + 3 AP, Preis €6000

  • 80 × 60 cm (31.5 × 23.6 inch), Edition 15 + 2 AP, Preis €9000

  • 120 × 90 cm (47.2 × 35.4 inch), Edition 10 + 2 AP, Preis €13000

  • 180 × 135 cm (70.9 × 53.1 inch), Edition 5 + 2 AP, Preis €22000

Moonlight von TINA TRUMPP übersetzt die nächtliche Szenerie von Capri in eine reduzierte, poetische Form der photo art und fine art photography. Die Landschaft erscheint im Wechselspiel von Licht und Schatten – ein chiaroscuro, in dem sich Meer, Himmel und die Faraglioni-Felsen beinahe auflösen.

Die Kalksteinfelsen fangen ein sanftes, silbriges Leuchten ein, während das Wasser feine, vibrierende Lichtspuren reflektiert. Farbe tritt zurück zugunsten von Tonwerten und Nuancen – eine bewusste Reduktion, die typisch für die Bildsprache von TINA TRUMPP ist. In dieser Zurückhaltung entsteht eine besondere Intensität: Das Sichtbare wird leiser, aber zugleich eindringlicher.

Als Fotokünstlerin bewegt sich TINA TRUMPP in einer Tradition, in der Licht nicht nur beleuchtet, sondern Bedeutung trägt. Das Mondlicht wird hier zum Symbol für Distanz, Melancholie und zeitlose Schönheit. Die Szene wirkt entrückt, fast außerhalb der Zeit – ein stiller Moment zwischen Präsenz und Erinnerung.

Moonlight steht exemplarisch für zeitgenössische Fotokunst, in der Natur nicht dokumentiert, sondern interpretiert wird. Als fine art print richtet sich das Werk an Kunstsammler, die eine reduzierte, atmosphärische Bildsprache schätzen, in der Licht, Raum und Emotion in ein sensibles Gleichgewicht treten.

Es gibt Orte, die mehr sind als nur ein Reiseziel. Orte, die sich tief ins eigene Empfinden einschreiben und mit der Zeit zu etwas Vertrautem werden. Capri ist für mich genau so ein Ort – eine zweite Heimat, die ich nicht gesucht habe, sondern die mich gefunden hat.

Ich hatte das Glück, eine Zeit lang an der Costiera Amalfitana zu leben. Capri lag dabei stets im Blick – wie ein Versprechen am Horizont. Diese Nähe hat etwas in mir verändert. Die Insel war nie fern, sondern immer präsent, fast wie ein stiller Begleiter. Heute kehre ich jedes Jahr zurück. Nicht aus Gewohnheit, sondern aus einem tiefen inneren Bedürfnis heraus.

Schon am Flughafen von Neapel beginnt dieses Gefühl des Ankommens. Es ist schwer zu beschreiben, aber sofort da. Vielleicht liegt es an der Sprache, am Licht, an der besonderen Mischung aus Lebendigkeit und Gelassenheit. Und natürlich – an der Pizza. Wahrscheinlich die beste der Welt. Einfach, ehrlich, unverfälscht.

Von dort geht es weiter ans Meer, auf das Schiff Richtung Insel. Ob nach Capri oder nach Ischia – allein diese Überfahrt ist schon ein Übergang. Der Blick öffnet sich, der Alltag bleibt zurück, und mit jeder Minute wird alles leichter.

Und dann: dieses Licht. Dieses Blau. Das Meer scheint intensiver, tiefer, fast unwirklich. Der Duft von Zitronen liegt in der Luft, vermischt sich mit Salz und Wärme. Es ist ein sinnliches Erlebnis, das sich nicht erklären lässt – nur fühlen.

Capri war schon immer ein Ort für Dichter und Denker, für Künstler und Suchende. Vielleicht, weil die Insel etwas schafft, das selten geworden ist: Raum für Gedanken. Raum für Stille. Raum für das eigene Sein.

Für mich ist Capri genau das – ein Ankommen ohne Eile. Kein Ziel, kein Müssen. Einfach da sein.

Moonlight Capri - TINA TRUMPP

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